Pfarrei St.Blasius Ehrendingen

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heilige AgathaDie Figuren in der Agathakapelle in Unterehrendingen

Agatha,

eine christliche Märtyrin in Catania auf Sizilien, hat wahrscheinlich den Tod in der Verfolgung des Decius um 250 erlitten. Die Legende erzählt, der Statthalter habe sie, um ihren Glauben zu erschüttern, wegen ihrer Schönheit in ein öffentliches Haus bringen und nachher grausam martern lassen. In der Nacht wunderbar geheilt, wurde sie am folgenden Tag weiter gepeinigt, worauf sie im Kerker gestorben sei.

Die Verehrung Agathas ist schon früh auch ausserhalb Siziliens bezeugt. Papst Symmachus (498-514) errichtete ihr zu Ehren in Rom eine Kirche. Nach der Legende erfolgte ein Jahr nach ihrer Bestattung ein Ausbruch des Ätna, der Catania bedrohte. Man trug den heranflutenden Lavamassen den Schleier Agathas entgegen, die darauf zum Stillstand kamen. Seitdem gilt Agatha als Patronin gegen Feuersgefahr.

Dargestellt mit zangenähnlichem Werkzeug, mit abgeschnittenen Brüsten, mit Scheiterhaufen, mit Fackel, mit brennendem Haus, mit Einhorn.

Patronin der Ammen, Hirtinnen, Weber, Glockengiesser; gegen Krankheiten der Brüste, Brandgefahr, Hungersnot, Unwetter, Erdbeben, Unglück. (Agatha-Kerze, Agatha-Brot, Seit 16. Jahrhundert in Deutschland Segnung von Brot, Wein, Wasser, Früchten und Kerzen an ihrem Fest.)

Namenstag: 5. Februar

heilige MargarethaMargareta,

in der griechischen Kirche Marina genannt, hat als jungfräuliche Märtyrin zu Antiochien in Pisidien ihr Leben für Christus hingegeben. Die romanhafte Legende berichtet, Margareta sei von ihrem Vater, einem heidnischen Priester, verstossen worden und habe nach erbittertem Kampf mit dem Teufel und furchtbaren Martern in der Verfolgung Diokletians (nach 300) den Tod erlitten. Im Abendland war ihr Kult schon im 7. Jahrhundert bekannt, kam aber erst im späteren Mittelalter zur Blüte. Ihre Reliquien werden seit 1185 zu Montefiascone in der Toscana verehrt. Margareta wird zu den Vierzehn Nothelfern gerechnet und bildet mit Katharina und Barbara die Gruppe der "drei heiligen Madl".

Dargestellt als Jungfrau mit Märtyrerkrone und Palme, mit Kreuz und Drachen.

Patronin der Bauern, Jungfrauen, Ammen, unfruchtbaren Ehefrauen; bei Schwergeburten, Gesichtskrankheiten, Wunden; der Menschen, die um Verzeihung ihrer Sünden bitten.

Namenstag: 20. Juli

heilige VerenaVerena,

eine fromme Jungfrau, lebte im 4. Jahrhundert bei Zurzach im Aargau als Einsiedlerin und trug durch Gebet und werktätige Nächstenliebe zur Verbreitung des Christentums bei. Möglicherweise berichtet die Legende mit Recht, dass Verena aus Ägypten über Mailand und Solothurn nach Zurzach gekommen sei. Über ihrem Grab entstand bald eine Kirche mit ausgedehnter Wallfahrt. Verena ist eine der meistverehrten Heiligen der Schweiz.

Dargestellt als Jungfrau oder Matrone, auch als Klosterfrau, mit Brot und Henkelkrug, mit Fisch, Schlüssel und Kamm.

Patronin der Armen und Notleidenden, Pfarrhaushälterinnen, Müller, Fischer, Schiffer. - Wallfahrt in Zurzach.

Namenstag: 1. September

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