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Bericht und Fotos vom Kantonalen
KAB-Wandertag am 9. Juli 2011
Endlich war es soweit! Am
Samstag, 9. Juli 2011, durfte ich mit Marianne und Bruno Hansmann und Rita
Kaufmann zum Treffpunkt des kantonalen KAB-Wandertags beim Forsthaus Wohlen
mitfahren. Die KAB-Ausflüge beginnen meist sehr gemütlich mit Kaffee und
Gipfeli, dieses Mal mit feinem, kernigem Vollkornbrot, bis alle angekommen
sind.
Der
langjährige Präsident Franz Schürmann begrüsste uns und mit den über 70
Personen wurden drei Gruppen gebildet, jede mit einem sehr kompetenten
Wanderleiter. Dann ging’s los durch den feuchten und duftenden Wald.
Es hatte geregnet in der Nacht, aber im Laufe des Tages wurde es immer
sonniger und dann sogar richtig heiss gegen Mittag. Schon bald tauchte der
Steffetsmösli-Weiher auf, der ziemlich stark zugewachsen ist. Weiter
ging’s unter einer historischen Eisenbahnbrücke durch, zum
sagenumwobenen Erdmanndlistein, wo wir ein bisschen verweilten, um die
Legende zu hören, die übrigens auch auf einer Informationstafel nachzulesen
ist. Die Gegend wurde noch geheimnisvoller, besonders beim Torfmoos-Weiher.
Gespenstisch stehen tote Bäume schwarz im Wasser. Beim Bettlerstein
erfuhren wir, dass früher die Bettler hierher geschickt wurden, damit sie
nicht in der Stadt rumlungerten. Hier erhielten sie dann eine Suppe oder
etwas Kleidung.
Schliesslich
kamen wir zum schönsten der drei besuchten Weiher, dem Cholmoos, auf dem
sehr viele Seerosen waren. Hier trafen wir Frau Elisabeth Teuferer, ein
Mitglied des Wohlener Pfarreirates, die uns über die Entstehung des
teilweise von uns begangenen Meditationsweges von Wohlen aufklärte und auch
über den geschützten Weiher sprach.
Dann
wanderten wir auf zum Sagenweg, wo uns Frau Ruth Rychner-Bleile, die
Sagenführerin erwartete. Da stand sie in ihrem wunderschönen Trachtenkleid,
mit passender Handtasche und Trachtenschuhen, und betrachtete uns ruhig und
aufmerksam. Auf der weiteren Wanderung an eindrücklichen Skulpturen vorbei,
wo sie uns jeweils die dazugehörige Sage auf ihre ganz spezielle Art
spannend und unterhaltsam erzählte, erfuhren wir auch von der Idee und den
Schwierigkeiten bis zur Entstehung des Sagenweges. Bei jeder Skulptur steht
eine Informationstafel. Am 28. August 2011 wird das 1-jährige Jubiläum
gefeiert.
Die
Sagenführerin kann für Anlässe gebucht werden, Informationen sind im
Pfarreisekretariat erhältlich oder auf www.freiaemtersagenweg.ch.
Nachdem
wir uns bei Frau Rychner-Bleile für die tolle Führung bedankt hatten,
mussten wir noch ein gutes Stück marschieren, das letzte Stück über offene
Wiesen, wo die Sonne heiss auf uns runter brannte, bis wir gegen 13 Uhr
endlich bei der Besenbeiz Sonnenhof, zwischen Waltenschwil und Wohlen,
ankamen. K. und M. Kuhn führen diese Besenbeiz sehr professionell und es
gab überhaupt nichts zu beanstanden. Das Essen war ausgezeichnet, frisch,
heiss und appetitlich anzuschauen. Auch das Himbeerdessert war himmlisch.
Vom Hauptgang gab es Nachschlag soviel man wollte, leider nicht vom
Dessert. Im gut sortierten Hofladen kauften noch einige ein, dann ging's
zurück zum Forsthaus. Dort verabschiedeten wir uns ausgiebig und die
Ehrendinger fuhren mit Bruno am Steuer heimwärts.
Es
war ein wunderschöner Tag gewesen. Ich habe viele interessante Menschen
kennen gelernt und erfahren, dass der Wahlspruch der KAB wirklich gelebt
wird.
Monika
Suter
«Die
KAB will Frauen und Männer bilden und fähig machen, in ihren Familien, am
Arbeitsplatz und in der Gesellschaft als Christen zu wirken. Die KAB
arbeitet in der religiösen und sozialen Erwachsenenbildung mit, pflegt
mitmenschliche Beziehungen und startet Aktionen. Sie legt besonderen Wert
auf Kameradschaft und Geselligkeit. Sie möchte alle Schichten der
Bevölkerung ansprechen und anfallende Probleme miteinander zu lösen
versuchen.»
































































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