Pfarrei St.Blasius Ehrendingen

Home > Geschichte

agenda

seelsorge
taufe
kinderfeiern
unterricht
kommunion
versöhnung
firmung
trauung
gottesdienst

gruppen
personal
pfarreirat
kirchenpflege
minis
lektorinnen
kirchenchor
frauenverein
kab
jw/br

orte
pfarrkirche
blasius
orgel
glocken
krippe
zentrum
agatha
niklausen

geschichte

links

kontakt

Kirchengeschichte der Pfarrei Ehrendingen
(Übersicht Chronik)


Erste bekannte Zeugnisse

Im Jahre 1370 n. Chr. wurde eine Blasiuskapelle in Oberehrendingen und eine Agathakapelle in Unterehrendingen zum ersten mal erwähnt. Beide Kapellen gehörten damals zur Pfarrei Niederweningen.

Nach der Reformation (um 1524) kam es, nachdem der Bezirk Baden mit Ehrendingen katholisch blieb und das zürcherische Wehntal mit Niederweningen reformiert wurde, zur Trennung von Niederweningen. Ehrendingen (damals noch ein gemeinsames Dorf) hielt seine eigenen Gottesdienste, betreut von einem eigenen Seelsorger.

Von 1524 bis 1580 wurden die Gottesdienste in der der heiligen Agatha geweihten Kapelle in Unterehrendingen gehalten.


Eine eigene Pfarrei

Weil die Kapelle in Unterehrendingen mitten im Dorfkern eingebettet und eine Erweiterung am selben Ort unmöglich war, wurde um 1580 die dem heiligen Blasius geweihte TaufsteinKapelle in Oberehrendingen zur Pfarrkirche der Pfarrei Ehrendingen.

Der damals in der Pfarrkirche aufgestellte Taufstein - Zeichen der selbständigen Pfarrei - trägt die Jahreszahl 1587. Geschmückt ist er mit den in den Sandstein gehauenen Bildern der vier abendländischen Kirchenväter Ambrosius, Augustinus, Hieronymus und Gregor der Grosse. Der Taufstein wurde später als Leihgabe dem Landvogteischloss Baden überlassen. Im Jahre 1984 wurde er im alten Chor der neugestalteten Kirche wieder aufgestellt.Messmerfenster

Ein weiteres Zeugnis aus dieser Zeit ist der Kelch und die Wappenscheibe des dritten Pfarrers von Ehrendingen, Veit Messmer (1620 bis 1628). Sein gotischer Kelch wird auch heute noch bei feierlichen Gelegenheiten (z.B. bei der Erstkommunion) benützt. Die Stifterscheibe mit dem Wappen von Pfarrer Messmer wurde in der umgestalteten Kirche in das Fenster beim Eingang eingesetzt.

Vom weiteren Verlauf der Kirchengeschichte sind nur vereinzelte Daten belegt. So wurde die Blasiuskirche unter Dekan Kaspar Kopp im Jahre 1733 einer Renovation unterzogen. Knapp hundert Jahre später (1829) wurde das Kirchenschiff um rund 10 Meter verlängert. 1831 wurde der Chor, der durch einen Brand zerstört worden war, wieder aufgebaut. 1886 wurde der Käsbissenturm in einen Spitzhelmturm umgebaut und 1901 wurde das heutige Geläute installiert. 1912 wurde die Kirche innen gründlich renoviert. Im Jahre 1934 folgte die Installation der Orgel, die beim Umbau 1983 entfernt und 1994 durch eine neue Orgel ersetzt wurde.

[Agenda] [Seelsorge] [Gruppen] [Orte] [Geschichte] [Links] [Kontakt] [Home]

© 2006